Es ist einfach, im Selbststudium ein guter Fotograf zu werden. Die Wahl der richtigen Ausstattung ist dagegen durchaus kompliziert. Viele Hersteller sowie unzählige Kameras und Objektive sind auf dem Markt. Mit diesen Tipps wird der Einkaufsbummel durch die Fotogeschäfte und Online-Shops zum Erfolg.

DSLR oder DSLM

Wenn man mit verschiedenen Objektiven arbeiten möchte, fällt die Wahl zielsicher auf eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR für Digital Single Lens Reflex) oder eine spiegellose Systemkamera (DSLM für Digital Single Lens Mirrorless). Beide Kameras sind für Wechselobjektive gedacht.

Für Einsteiger empfiehlt sich ein Kit. Diese Standard-Sets bestehen aus dem Kamera-Body und einem Kit-Objektiv. Diese Objektive müssen nicht zwingend schlecht sein, auch wenn Profi-Fotografen oft harsche Kritik äußern. Vor allem sparen Einsteiger mit einem Kit bares Geld, das für einen Fotokurs oder ein Stativ verwendet werden kann.

Bridge-Kamera

Die Bridge-Kamera ist fest mit dem Objektiv verbunden. Der Vorteil ist die kompaktere Bauweise, das eingesparte Gewicht und der günstigere Preis. Da Bridge-Kameras mit einem Zoom-Objektiv ausgestattet sind, hat man auch ohne Wechselobjektiv die Möglichkeit, den Bildausschnitt zu beeinflussen. Deshalb sind Bridge-Kameras vor allem für Reisefotografen interessant.

Die Erweiterbarkeit einer DLSR oder DSLM fehlt natürlich gänzlich. Objektivwechsel ausgeschlossen.

Bridge-Kameras werden übrigens oft fälschlicherweise zu den Kompaktkameras gezählt. Nehmen Sie mal eine Nikon Coolpix P900 in die Hand. So kompakt ist die gar nicht.

Kompakt-Kamera

Im Gegensatz zu DSLR, DSLM und Brigde-Kameras passt die Kompakt-Kamera in die Hosentasche. Kompakt-Kameras müssen mangels Gewicht und Größe weder schlecht noch günstig sein. Als ideale Zweitkamera für Profi-Fotografen haben Hersteller wie Sony bereits Premium-Modelle geschaffen, die preislich und qualitativ mit den großen DSLR-Kameras mithalten können.

Die Wahl des Herstellers

Vor allem Canon und Sony bieten gute Einstiegsmodelle mit einer Fülle an passenden Objektiven. Bei beiden Herstellern ist der Aufstieg in die Profiklasse schrittweise möglich. Die erste Investition soll ja möglichst lange halten. Neben den Anschaffungskosten und der Erweiterbarkeit zählt vor allem die Handhabung.

Unser Profi-Tipp: Fragen Sie im Fotofachgeschäft nach einem Leihgerät und testen Sie ausgiebig.